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29.04.2013

ADAC Training am Glemseck mit Stefan Gogo Bokisch

Regelmässiges Training auf Übungsplätzen unter Anleitung eines kompetenten Instruktors bringt jedem etwas. Daher fuhr ich am 27.04. die knapp 300 km von Hachenburg zum Glemseck, natürlich bei perfektem Dauerregen.
Im Hotel Glemseck konnte ich mich wieder aufwärmen und duschen, mit Bekannten gemütlich essen.


Sonntag um 08:00 Uhr ging es auf dem ADAC Platz am Glemseck los. 
Unser Personal Trainer Gogo begrüsste die sehr gemischte Gruppe. Vom Diesel Moped über SR 500, Speed Triple, 690 er KTM, 1000 er Kawa war alles dabei.


Zumindest regnete es nicht mehr, etwas nasser Asphalt erhöht den Lerneffekt.


Nach kurzer Einweisung legten wir los, Ausweichen um ein Hindernis mit wieder einfädeln in die alte Spur, nicht so einfach wie es aussieht, hier einige Bilder:






Nicht ohne ist der Part Bremsen, vor allem bei Nässe.
Was aktuelle ABS Systeme leisten, zeigte sich, als Gogo "kleine Verschmutzungen" auf den eh schon nassen Asphalt platzierte. Etwas Erde, Gras, ein querliegender Ast....
Was hier statisch rüber kommt (Belichtungszeit 1/1000), begann mit 100 km/h bei den liegenden Kegeln.





Die Gabel fast auf Block, hier wird maximal verzögert!


Ohne ABS hätte ich hier sicher nicht voll in die Bremse gelangt :=)


Ja, gebe zu, musste etwas längen Anlauf mit der Diesel nehmen...
Nach dem Mittag mit Gogos Weisswürsten kam unter anderem der Kreisel zum Einsatz, links und rechts herum..













Klasse Kurs, jede(r) konnte was mitnehmen, bei einer so unterschiedlichen Gruppe nicht einfach für den Instruktor!
Für mich interessant wie sich die Sommer Diesel schlägt, ging besser als erwartet.
Klar aber auch, beim Bremsen sind die Unterschiede schon krass, bei nasser Strasse und 50 km/h Ausgangsgeschwindigkeit schnell 1-2 Motorradlängen! Da sind die Reifen der limitierende Faktor.

Was mit einem aktuellen ABS geht, hat sogar mich überrascht.

20.04.2013

Beamshot Eagletac G25C2MKII, Thrunite Scorpion V2U2 Turbo, Supbeam T10


Nachdem die Supbeam T10 ja in der Klasse Eagletac G25C2MKII und Thrunite Scorpion V2U2 mit Turbokopf spielt, war ich auf einen Beamshot Vergleich gespannt.
Für mich sind bei taktischen Lampen Vergleiche im realen Einsatz Aussagekräftig, peripheres Sehen, Überblick im Gelände sind neben der reinen Reichweite entscheidende Faktoren.








Resümee:
Die T10 knallt raus, schlägt in der Reichweite (was kann ich real noch Erkennen) auch die G25, allerdings zu Lasten des Überblicks, was auf den animierten Bildern gut zu erkennen ist.
Der Hotspot (T10) ist deutlich weisser und schärfer abgegrenzt als bei G25 / V2 Turbo.
Dadurch wirkt der Sidespill im ersten Moment dunkler, was er aber real meiner Meinung nach nicht ist.

Der beste Kompromiss zwischen Überblick, Reichweite "schöner" Beam ist zweifellos der Adler, dicht gefolgt von der V2 Turbo, die T10 ist eher kompromisslos auf Reichweite getrimmt, was ja auch seinen Reiz hat.
Interessant wäre die T10 mit den Turbokopf der V2, geht aber nicht, da sich der Kopf der T10 nicht abschrauben lässt.

Gruss OldMan

16.04.2013

Sommer Diesel 462, Thermotuning

Das Thema Motortemperatur beim Hatz ist recht interessant, habe mich schon früher ausführlich damit beschäftigt.

Fakt ist, dass die Öltemperatur selbst im Sommer kaum auf 70° kommt. Dem Motor scheint das nicht wirklich zu schaden, 
halbwegs vernünftiges Öl vorausgesetzt.
Im stationären Betrieb sind 100° normal (Quelle Ingenieur Hatz). Reines Zustopfen der Lüftung bringt nichts, ausser massiv ansteigender Zylinderkopftemperatur, was dann auch problematisch werden kann. Ziel ist also, Kurbelgehäuse und Öl wärmer zu bekommen, Kopf nicht.

Unabhängig davon, das 70-80° Öltemperatur nicht schlecht wären, der Motor braucht Wärme um richtig zu laufen.
Nasskaltes Wetter sind schnell -10km/h Spitze.
Daher haben zuerst unleash und dann auch ich folgenden Versuch unternommen, 
Bilder und Text auf den Bildern ©unleash:

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Ob das gewünschte Ziel, Anheben der Öl-bzw Kurbelgehäuse Temperatur mit dieser Maßnahme erreicht wurde, wird, sobald das Wetter es zulässt, getestet.
Kombiniert wird das mit der Verstellscheibe (Lüfterrosette) wie schon mehrfach beschrieben.

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Ich habe mein Messgerät wieder montiert.

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Damit kann ich Öl-

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und Kopftemperatur ausreichend genau festhalten

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Ausgiebige Testfahrten zeigten, dass die Maßnahme eine Erhöhung der Öltemperatur um 10-15° bewirkt. Damit komme ich bei 20° Aussentemperatur auf 80-90° Öltemperatur, was ich als positiv ansehe