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18.11.2010

Meine Lieblingsbilder

Hier werde ich in unregelmässigen Abständen selbst geschossene Bilder einstellen, die ich ganz persönlich und subjektiv irgendwie gut finde, dass kann sowohl den Thematischen Bereich, als auch den rein fotografischen Bereich betreffen.
Als ich vor mehreren Jahren etwas intensiver mit der digitalen Knipserei anfing, kaufte ich mir bewusst keine Spiegelreflex. Damals war ich noch im aktiven Dienst und wollte meine Einsätze dokumentieren. Der Foto sollte einen recht breiten Zoom-Bereich abdecken, musste recht robust sein, nicht zu groß, ausserdem gibt es Gegenden, wo das Fotografieren untersagt ist, in Usbekistan hielt mir ein Soldat ziemlich unfreundlich seine AK unter die Nase, als ich einen streunenden Hund ablichtete. Da ist ein Apparat mit Klappdisplay zum Schießen aus der Hüfte durch den Parka durch sinnvoll. Objektiv Wechsel im Staub Afghanistans ist auch nicht so prall, stabilisiertes Gerät eh ein muss, zumindest bei 400er oder Bilder vom Fahrenden Transportpanzer aus. Als erstes ernsthaftes Gerät hatte ich dann die Panasonic Lumix FZ 30. Die Bilder sind o.k. so lange genügend Licht da ist. Über Bildrauschen etc. brauchen wir hier nicht diskutieren, im Regelfall betrachte ich die auf dem 15“ MacBook, Vergrößerungen auf Poster mache ich selten, geht aber auch.
Aktuell nutze ich die Canon Powershot G7 und die Fuji S200 EXR. Meiner Meinung nach macht die Fuji etwas bessere Bilder, ist mir aber meistens doch schon zu sperrig. Die Praxis zeigt, dass die G7 oft dabei ist, passt gerade noch so in die Jackentasche der Moped Klamotten. Besser ein etwas verrauschtes Bild als gar keines, weil die Knipse zu Hause liegt. Natürlich reizt mich eine gute DSLR mit mehreren Objektiven schon gewaltig, aber Platzbedarf, Gewicht, mal schnell gut 2000€ hinlegen... und, die Frage die für mich entscheidend ist, würde ich damit wirklich bessere Bilder machen?

Tips, Kritik, sonstige Bemerkungen zu den Bildern ausdrücklich erwünscht, freue mich immer über Zuschriften.


Der Fotograf



Spannketten in einer Trans All



Cockpit Trans All






Auf der Fahrt von Split nach Sarajevo



Mazar e Sharif



Kabul international Airport




perfektes Recycling




Camp Marmal, Afghanistan



Amerikanische Technik, bigger is better?



Feldhäuser im Camp Warehouse



High Tech Fahrrad in Kabul, abgeschlossen!



In der Nähe von Mazar e Scharif



Trucker in Kabul




Nun etwas aus dem 2-rädrigen Bereich, zuerst ohne Motor:



Tiger im Anflug



Etwas Schwund ist immer



Unter der A81 bei Immendingen, richtig steil



Bremsen Versagen wäre jetzt Sch....



Keine Gnade für die Wade



Der kam mir in den Vogesen entgegen, Respekt



Mit Motor:

Fahrertraining in Bisingen mit der 610 er Husky



Ein harter Tag für Metzeler 



Schwarzwald, 900 Meter Distanz, die Rennleitung lasert unseren Goldhelm mit 135 km/h aus der Kurve, nicht schlecht für eine 92 er Duke :=)



Als ich jung war, verbaute BMW noch anständige Batterien....



Ebe`s 350 er Royal Enfield



Nachdem das einzige moderne Bauteil (elektronische Zündung) an der alten Harley abgeraucht war, wurde improvisiert. Hat geklappt.



Auch aktuelle Mopeds haben schöne Detail`s, Edgar`s B-King



Ein Bild das ich für meine Tochter bastelte, zum Geburtstag ihres Lovers



Zum 50. meines völlig bekloppten KTM-Freundes, dass Lasergerät, siehe oben..



Ziegel in Eis



in Limburg


Nach dem Regen




16.11.2010

ISAF, mein letzter Einsatz in Afghanistan 2006

Die Tage werden kürzer, dass Wetter schlechter, Zeit um sich den schon länger vorgenommenen Dingen zu widmen.
Ende 2006 war ich mit einer kleinen Gruppe von Spezialisten in Afghanistan, Kabul. Die Verlagerung der logistischen Basis von Kabul nach Mazar e Sharif machte umfangreiche Bewegungen der Kfz erforderlich. Manche wurden nach Mazar, manche zurück nach Deutschland transportiert. Zu dieser Zeit war ich für die Ersatzteilversorgung von ISAF mit zuständig und daher schon im Mai 2006 ca. 2 Wochen in Kabul gewesen.
Der Weg nach Kabul führt im Regelfall mit der Airbus von Köln nach Termez, Usbekistan.
Dort Übernachtung in 5 Sterne Zelten, dann irgendwann (Wetterabhängig) Weiterflug mit der Trans All, die hat Flares (Täuschkörper) zur Raketenabwehr. Ausserdem passen in eine Trall nicht so viele Soldaten wie in den Airbus rein, im Falle eines Treffers sind die Verluste geringer ;=)




Flares im Einsatz



Am KIA (Kabul International Airport) dann wie üblich, warten, warten.....



Unsere amerikanischen „Freunde“ lassen es sich gut gehen, perfektes Sonnendeck



Extrem gewagter Spruch, der Wahrheitsgehalt dürfte dem Zustand des Schildes entsprechen...



Die Fahrt zum Camp Warehouse erfolgt dann im TPZ Fuchs, macht echt Laune, bei gut 40° in der Kiste



Irgendwann ist es dann geschafft, man ist im Lager hat seine Unterkunft bezogen, sich über Schutzräume, Arbeitsplatz, Küche etc. informiert.


Der Eingang zum Stab, ich war natürlich im obersten Stockwerk, hält fit



Blick aus dem Fenster



Biken war nur innerhalb des Lagers zweckmässig



Mit dem 400 er Tele geschossen,  „Geschäftsleute“ am aussen liegenden Schrottplatz oder Ersatzteillager



Autark macht stark, Stromerzeuger



Landeplatz



Im Rahmen der Erkundung machten wir auch einen Abstecher in Kunduz und Mazar e Sharif



Bei den interessanten Insekten sollte man sich immer überlegen, wo man Pause macht, in Afghanistan sind die Tierchen etwas größer, aggressiver..





Camp Warehouse



Der rechts bin ich :=)
Mein super gepanzerter Wolf (unten und an den Seiten) gab mir immer das Gefühl der absoluten Sicherheit. Vollgas und durch, möglichst nicht anhalten, Waffen fertiggeladen.



Fahrt auf der dschalalabad road zum Airport



Da die Hauptstrasse regelmässig wegen Sprengstoff Anschlägen gesperrt war, mussten wir oft über die unbefestigte Ausweichroute fahren




Verladen über die Startbahn, Rampen gab es keine



„Mister X“ der Chef des zivilen Fuhrparks wollte unbedingt ein Foto mit mir.



KIA, Kabul international Airport



Er war clever, seine Fahrer weniger. Ich musste die Burschen immer am Checkpoint abholen. Dann durfte der Truck auf Handzeichen des Postens durchfahren. Wer vorher losfährt....



Die Nagelkette hat perfekt funktioniert



Bei der Verladung innerhalb des Camps (Container) kamen Jingle Trucks zum Einsatz, unglaublich, mit welcher Akribie diese Kisten verziert wurden.



Die französischen Kameraden haben sich ein Stück Heimat gebaut.



Manche Kfz wurden auf dem Landweg nach Mazar transportiert



Der Stabsunteroffizier des LKW`s bekam die Krise, als er auf diesen „Tieflader“ fahren sollte, also machte ich das als Ex-Fahrlehrer eben selbst



Auf Grund der Ausrüstung des Trucks benötigte der Konvoi Begleitschutz. Mein Mister X schleppte diese Truppe an, die waren ganz wild darauf, sich von mir ablichten zu lassen.



Zwischendurch übten die Verbündeten das fliegen




Eines der Höhepunkte aus logistischer Sicht war die Landung einer Antonov



Das Ding ist richtig groß



Die russischen Kameraden erlaubten uns einen kurzen Abstecher ins Cockpit



Gepanzerte LKW`s auf Grund der geänderten Bedrohungslage werden angeliefert.





Auch in Afghanistan gibt es Winter


Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel war ich dann wieder in Germany, hatte Glück, nichts passiert.